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Wiener Faschingskrapfen nach Sacher-Art

Klar doch, dachte ich mir. In der Faschingszeit muss man sie wohl machen, die kleinen runden Germteig-Dingens – in Österreich Krapfen, in Deutschland Berliner genannt. Dass ich dafür mehrere Stunden in der Küche verbringen muss, habe ich natürlich nicht so recht bedacht. Aber, das Rezept vom Wiener Café Sacher hat mich überzeugt und nach dem ersten Krapfen war klar: Es hat sich zu 100 Prozent gelohnt!

Normalerweise werden die Krapfen, die deswegen so heißen, weil sie die Wiener Hofratsköchin Cäcilie Krapf erfunden haben soll, mit Marillenmarmelade gefüllt. (Im Supermarkt in Düsseldorf habe ich tatsächlich Marmelade aus der Heimat gefunden. Die kann man im Übrigen hier kaufen.) Viele füllen sie aber auch mit Powidl, Schoko- oder Vanillecreme – der persönliche Geschmack ist entscheidend!

Knuspriges Bauernbrot mit Walnüssen

Mit dem geringsten Aufwand zum größtmöglichen Genuss: Das gilt beim Bauernbrot besonders! Seit ich vor zwei Jahren von Wien nach Düsseldorf gezogen bin, vermisse ich Omas selbst gebackenes Bauernbrot. Zwar bietet auch die rheinische Backkultur gutes Brot, wie z.B. die fabelhafte Bäckerei Hinkel. Allerdings wissen das leider auch alle Düsseldorfer, weswegen ich die Anstellzeit dann doch lieber in die Zeit für das Selbstbacken investiere.

Normalerweise – so war es zumindest bei Oma immer – ist Brotbacken nicht in ein paar Schritten erledigt. Denn eigentlich beginnt man mit dem Herstellen eines Sauerteigs. In diesem Rezept übernimmt allerdings die Buttermilch einen Teil seiner Aufgaben.